
Sie suchen oder haben sogar Ihr Traumgrundstück gefunden? Hoffentlich ist Ihre Freude nicht verfrüht und Sie können tatsächlich so bauen wie Sie sich es vorgestellt haben. Das hängt sehr stark vom Bebauungsplan ab.
Der Bebauungsplan regelt alle Einzelheiten wie ein Grundstück bebaut werden darf. Stimmt ein Entwurf für Hausbau nicht mit dem Bebauungsplan überein, dann wird der Bau auch nicht genehmigt. Bauen ohne Genehmigung sollten Sie auf keinem Fall, denn ein Baustopp oder sogar später ein Abriss des Gebäudes sind vorprogrammiert.
Die Bebauungspläne regeln alle wichtigen Einzelheiten, angefangen von der Art der Bebauung, über Größe, Höhe und maximal bebaubare Fläche, über Abstandsflächen zum Nachbarn und Baufenster, bis hin zur Firstrichtung und zur Höhe der Regenrinne.
Besonders interessant ist die Grundflächenzahl (GRZ), die in einem Bebauungsplan vorgibt, wie groß die bebaute Grundfläche eines Grundstücks sein darf. Wenn z.B. ein Grundstück 500qm groß sind und seine GRZ = 0,5 beträgt, dann darf die Grundfläche des Hauses maximal 250qm groß sein.
Die GRZ ist nur eine von vielen Kenzahlen im Bebauungsplan, die ein Laie kaum versteht. Deshalb informieren Sie sich gründlich, was die Fachbegriffe tatsächlich bedeuten. Hilfestellung erhalten Sie direkt bei den Bauämtern oder bei Bausachverständigen und Architekten.
Hedwig Seipel
Hausbau-Wiki