April 6, 2010 · Bauplanung
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Wo lässt sich Geld beim Hausbau sparen? Diese Frage stellen sich die meisten Bauherren, die vom Eigenheim träumen. Sehr häufig kommt man dabei auf die Idee, Baukosten durch Eigenleistung zu reduzieren. Was zuerst wie eine gute Idee klingt, kann sich zu einer echten Kostenfalle entwickeln. Wenn nämlich der Bauherr sich überschätzt und die geplante Leistung in erforderlicher Qualität nicht erbringt, dann drohen erhebliche Mehrkosten für Ausbesserung und endgültige Ausführung durch Fachbetriebe.
Wer annimmt, dass ein Laie in der gleichen Zeit die gleiche Leistung erbringt wie ein Fachmann, der irrt sich gewaltig. Auch wenn die Qualität beider Ausführungen stimmt, dann hat aber der Laie erheblich länger dafür gebraucht. Das hat nicht alleine mit dem Können zu tun, sondern hängt oft einfach von dem entsprechenden Werkzeug zusammen. Als Faustformel gilt: ein Laie braucht dreimal so lange wie ein Fachmann, um dieselbe Arbeit auszuführen. Würden Sie also alles selbst machen wollen, bräuchten Sie mit einer dreifachen Bauzeit zu rechnen.
Aber welche Arbeiten eignen sich besonders gut als Eigenleistung? Tapezieren, Streichen, Fußboden verlegen und andere Ausbaugewerke, die keine besonderen Vorkenntnisse voraussetzen, bieten sich zum Selbermachen an.
Die Eigenleistung soll aber immer schriftlich mit den ausführenden Baufirmen vereinbart werden. Davon sind spätere Gewährleistungsansprüche abhängig.
Außerdem kann es nicht schaden, einen Bausachverständigen um Meinung zu bitten. Er kann einschätzen, inwiefern die Eigenleistung das erfolgreiche Gelingen des Bauvorhabens gefährden kann. Wenn ja, dann wäre sicher am falschen Ende gespart.

Hedwig Seipel
Hausbau-Wiki



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