Die Treppe im Eigenheim
abgelegt im Archiv bauelemente , Bauplanung am 04.05.10

© Pixelio.de/Th. Kemnitz
Hausbau auf einer Ebene dürfte oft an der Größe des Grundstücks bzw. des Baufensters liegen. In solchen Fällen hilft nur das Bauen in die Höhe. Hat man aber mehr als eine Wohnebene, dann braucht man eine Treppe. Die Auswahl der richtigen Treppe im Eigenheim dürfte zu den recht komplexen Aufgaben gehören. Eine Treppe sollte zum Einrichtungsstil passen, aber auch ganz handfeste Kriterien in Sachen Sicherheit und Alltagstauglichkeit haben.
Wie eine Treppe gebaut werden kann, hängt sehr stark von den Platzmöglichkeiten ab. Eine geradläufige Treppe benötigt ungefähr 12 Meter Länge. Dadurch bestimmt sie maßgebend die Erscheinung des Wohnraums. Der Zwerg unter den Treppen in Hinblick auf den Platzbedarf ist die Spindeltreppe. Sie benötigt lediglich ca. 230 cm Innendurchmesser, damit sie komfortabel benutzt werden kann.
Alle anderen Formen, wie z.B. eine Podesttreppe liegen mit ihrem Platzbedarf und Laufkomfort irgendwie dazwischen.
Ein weiterer Aspekt einer sicheren Treppe ist ihre Tragfähigkeit. Das deutsche Baugesetz schreibt vor, dass eine einzelne Stufe einer Treppe für eine Last von 200kg konstruiert sein muss und die gesamte Treppe ein Gewicht von 300kg pro Quadratmeter Grundrissfläche aushalten muss.
Diese Anforderungen zu erfüllen, kann nur eine professionell geplante und gebaute Treppe im Eigenheim erfüllen.
Hedwig Seipel

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Permalink: Die Treppe im Eigenheim
Tags: Treppe, eigenheim, Treppe im Eigneheim, geradläufige Treppe, Spindeltreppe, Podesttreppe, hausbau
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