
Warum sollte man seine Küchenabfälle in den Restmüll werfen, wenn sich daraus ein völlig natürliches Düngemittel für den eigenen Garten machen lässt? Als Hilfsmittel für die Herstellung von Kompost bieten sich die im Baumarkt erhältlichen Behälter aus Kunststoff an. Sie haben den Vorteil, dass sie mit einem Deckel versehen sind und die lästigen kleinen Vierbeiner dort keinen Zutritt haben. Verwendet man dagegen die hölzernen Steckelemente, schleichen sich durch die Lücken zwischen den Brettern gern einmal Mäuse und Ratten ein und futtern die Reste aus der Küche weg, die eigentlich zur Nahrung für Nutzpflanzen werden sollen. Möchte man diesem Risiko komplett aus dem Weg gehen und sich keine der Kunststoffboxen in den Garten stellen, kann man alternativ auch zum industriell hergestellten Eluat greifen.
Das ist der Fachbegriff für einen Flüssigdünger, in dem nur natürlich gewonnene Nährstoffe für die Pflanzen enthalten sind. Werden sie damit regelmäßig behandelt, fügt man dem Grundwasser und Nützlingen keinen Schaden zu und stärkt Salat und Co. gleichzeitig auch in ihrer Resistenz gegen Pflanzenschädlinge.