
© Engoman23
Bei Hausbau sollte man an eine gute Wärmedämmung denken, denn diese verhindert, dass ein Gebäude Wärme durch Außenwände, Dach, Fenster oder Böden verliert. So kann man mit einem optimalen Wärmeschutz im Winter einiges an Heizkosten sparen, was nicht nur der Umwelt zu Gute kommt, sondern auch zum eigenen Wohlbefinden beiträgt. Mit einer effizienten Wärmedämmung verhindert man auch, dass sich Kondenswasser an Wänden, Ecken oder Decken bildet und bannt somit die Gefahr von Schimmelbildung.
Im Sommer dagegen ist es aufgrund der starken Hitzeeinstralung auf das Hausdach notwendig, das Dach gut zu dämmen, um den Wärmedurchgang von außen nach innen zu verhindern. Daneben sollte man auch an Markisen, Jalousien oder Rolläden denken, um direkte Sonneneinstrahlung durch die Fenster zu vermeiden.
Dämmstoffe erhält man in der Regel als Bahnen, Platten, Filze oder in Form von Stopfwolle. Der am häufigsten verwendete Dämmstoff ist die Mineralwolle, da sie preisgünstig und leicht zu handhaben ist. Auch Polyurethan ist ein effizienter Dach- und Fußbodendämmstoff aufgrund der extrem niedrigen Wärmeleitfähigkeit und Beständigkeit. Weitere Dämmstoffe sind Hanf, Flachs, Hobelspäne, Holzfaserplatten, Kork, Roggengranulat, Schafwolle, Schilfrohr, Stroh, Wiesengras oder Zellulose, uvm.