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Hausbau - Bauvorhaben mit Stahl

abgelegt im Archiv Baumaterialien am 10.07.10

Hausbau - Bauvorhaben mit Stahl
© Jorbasa
Stahl und Glas - diese beiden Baumaterialien galten lange als Inbegriff kalter und steriler Zweckarchitektur. Meist wurden Gebäude aus Stahl nur zu geschäftlichen Zwecken errichtet und selten als Eigenheime. Lang ist es her, denn heutzutage werden die Vorteile von Stahl mehr und mehr auch für Eigenheime genutzt.

Stahl hat dabei den Vorteil, das er viel Licht zulässt. Ist das tragende Werk eines Hauses aus Stahl, so kann viel mit Glas gearbeitet werden. Es entsteht so eine Transparenz, die mit Stein und Ziegeln nicht erreichbar wäre.

Ein weitere Vorteil von Stahl ist die Flexibilität. Wände lassen sich schnell umsetzen, denn schließlich wird das Gebäude von den Stahlträgern gestützt.

Optimal kommt Stahl als Baumaterial zum Einsatz, wenn kontrastierend mit "warmen" Baustoffen gearbeitet wird. Ein Holzfußboden kann beispielsweise Wunder wirken.

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Ein Buch mit vielen Ideen über Wohnen

abgelegt im Archiv Bücher am 22.06.10

Ein Buch mit vielen Ideen über Wohnen

  © Callwey Verlag

In jedem Buchladen finden Sie eine Menge an Büchern zum Thema Wohnen. Doch ein wirklich interessantes und mit tollen Ideen gespicktes Buch über Wohnen zu finden ist gar nicht so einfach. Deshalb schaue ich regelmäßig bei einem Blog-Kollegen, dem Buchleser vorbei. Neulich fand ich bei ihm das Buch "500 Wohnideen Raum für Raum" aus dem Callwey Verlag. Darin sind 500 Einrichtungsideen zu finden. Wunderschöne Bilder machen sie anschaulich und zeigen, was man mit dem geschickten Einsatz von Wandfarben, Stoffen, Materialien und Dekorationen erreichen kann.
Das Blättern im Buch erinnert an einen Rundgang durch die Wohnung: angefangen mit dem Wohnzimmer, über Ess- und Schlafzimmer, Badezimmer, Küche, Stauraum bis hin zum häuslichen Arbeitszimmer. Sehr angenehm finde ich, dass hier kein Wohnstil geprägt oder favorisiert wird, sondern der Leser inspiriert wird, einen eigenen Wohnstil zu kreieren.
Praktisch ist auch die Ergänzung um Tipps und Ideen zur Gartengestaltung, denn für viele gilt Garten als ein zweites (Sommer-)Wohnzimmer.

Ich wünsche Ihnen schöne Inspirationen beim Lesen,

Hedwig Seipel

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Wandfarbe beim Hausbau testen

abgelegt im Archiv Raumgestaltung am 14.06.10

Wandfarbe beim Hausbau testen

  © Pixelio.de/Jule-Bu

Früher oder später erwischt es fast jeden, der die eigene Wohnung selbst streichen möchte: Die Farbe sieht an der Wand ganz anders aus als im Eimer oder auf der Musterkarte. Was dann? Ist die Wandfarbe einmal aufgebracht, dann hilft nur, sie zu überstreichen. Blöd nur, wenn der Farbton zu kräftig ausgefallen ist. Ein hellerer Farbton wird nur decken, wenn zuerst der grelle Ton mit Weiß überstrichen wird. Zwischen zwei Anstrichen sollen mindestens 6 Stunden vergehen, damit die Farbe gut austrocknen kann. Das bringt jeden Zeitplan beim Hausbau durcheinander.
Mit einem einfachen Trick können sie den Schlamassel verhindern. Bevor die gewünschte Farbe an die Wand gepinselt wird, sollte sie großflächig getestet werden. Dazu benötigen Sie eine Rolle Raufaser oder eine andere einfache weiße Tapete (bevorzugt die, die sie auch an der Wand kleben haben), Malerkrepp und die Testfarbe. Streichen Sie eine Bahn der Tapete mit ihrer Wunschfarbe und befestigen Sie die gestrichene Bahn mit Malerkrepp an die Wand. Lassen Sie die farbige Fläche auf Sie wirken, mindestens einen Tag lang, damit Sie die Wirkung bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen beurteilen können. Auf diese Art und Weise lassen sich gleichzeitig mehrere Farbvarianten testen, ohne dass die Wände jedes Mal neu gestrichen werden müssen. Auch wenn Sie sich nicht für einen Farbton direkt entscheiden können, hilft Ihnen der Test bei der Auswahl.
So können Sie nicht nur beim Hausbau mit der Wahl der Wandfarbe vorgehen. Es funktioniert auch bei jeder Wohnungsrenovierung.

Hedwig Seipel

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Nie wieder Staubsauger schleppen

abgelegt im Archiv Bauplanung , Sparmaßnahmen am 08.06.10

Besen_Wand.jpg
  © Pixelio.de/Stihl024

Kennen Sie es auch? Der Staubsauger befindet sich nie auf der Etage im Haus, auf der er gerade gebraucht wird. Was folgt, ist mühsames Schleppen Treppen auf und ab. Das Problem kann auf drei Wegen gelöst werden:
- Sie hören auf zu putzen,
- Sie schaffen sich pro Etage und Garage einen extra Staubsauger an
- Sie installieren einen Zentralstaubsauger im Haus.

Zugegeben, alle drei Wege sind mit Vor- und Nachteilen verbunden. Die erste Lösung lassen wir außen vor, sie war nicht ernst gemeint. Die zweite Lösung freut die Kauflust und die Hersteller der Staubsauger, nimmt aber viel Platz und Geld weg. Ein Zentralstaubsauger hat echte Vorteile, ist aber im Normalfall nur bei Neubauten zu realisieren. Nachträglich einen Zentralstaubsauger einzubauen dürfte in den meisten Fällen an bautechnischen Gegebenheiten scheitern.
Wenn Sie aber Haubau planen oder ein Fertighaus kaufen wollen, dann dürfte diese Lösung für Sie interessant sein. Eine Staubsaugeranlage besteht aus einer zentralen Einheit, die im Keller oder in der Garage Platz findet. Die Leistungsfähigkeit des Gerätes muss auf die Größe des Hauses ausgelegt sein, damit die Saugleistung in allen Winkel des Hauses ausreichend ist. Der Schmutz wird über ein Rohrsystem, das in den Wänden eingebaut ist, in einen Auffangbehälter gesaugt. Die Kosten für einen zentralen Staubsauger variieren je nach Haus und Leistung des Gerätes. Sie belaufen sich auf ca. 3.500 €. Dafür bekommt man aber eine Menge Einzelgeräte. Ist vielleicht der zweite, vorgeschlagene Lösungsweg gar nicht so verkehrt?

Hedwig Seipel

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Beim Hausbau Zeit und Geld sparen

abgelegt im Archiv Baukosten am 01.06.10

Beim Hausbau Zeit und Geld sparen
  © Pixelio.de/Thorben Wengert

Auf jeden Bauherren lauern potentiell drei große Gefahren: die Zeit wird knapp, das Geld ist aus und die Finanzierung schlecht durchdacht. Den Gefahren vorzubeugen ist nicht einfach. Die wichtigste Vorsorgemaßnahme steckt in allen drei Fällen in einer durchdachten und zeitlich optimierten Planung.
Verzögerungen am Bau entstehen, wenn die einzelnen Schritte zeitlich zu knapp aufeinander folgen. Dauert ein Schritt länger als geplant, löst es ein Dominoeffekt aus und die gesamte Planung der nächsten Schritte ist hinfällig. Wer zügig bauen will, der lässt sich Zeit, solange die noch kein Geld kostet. Das bedeutet, alle Vorplanungen, Überlegungen, Ausschreibungen und Berechnungen sollten vor Beginn der tatsächlichen Bauphase erfolgen. Zu dem Zeitpunkt fallen noch keine Kosten für Bauzins, keine doppelte Belastung durch Miete und Kreditkosten, keine offene Rechnungen für Handwerker. Ohne den Druck schnell fertig werden zu müssen, planen Sie entspannter, überlegen genauer und prüfen mehrere Alternativen. Auch Ihr Planungsteam, der Architekt, Statiker und die einzelnen Handwerker können ihre Überlegungen ohne Stress und Druck ausführen.
Sicher fällt es schwer in der Phase das eigene Bauprojekt in Ruhe und mit großzügigen Zeitreserven zu planen, weil jeder Bauherr so schnell wie möglich seinen Traum vom Eigenheim verwirklichen will. Aber lieber 3-4 Wochen später beginnen als während des Bauens zu hetzen und unnötig Geld durch Planungsfehler ausgeben. "Gutes Ding braucht Weile" gilt uneingeschränkt auch beim Hausbau.

Hedwig Seipel

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